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  historie

Die geschichtliche Entwicklung des Fliegens begann ca. 250 Jahre vor Christus, wo Archimedes den Auftrieb definierte. Etwa 250 Jahre nach Christus verwendete der Stamm der Incas in Südamerika bereits Heißluftballone, und nachweislich führte der Brasilianer Laurenca im Jahre 1709 dem König von Portugal eine Heißluftballonfahrt über Lissabon vor.

BallonhistoryAber eigentlich begann alles, als am 4. Juni 1783 die Gebrüder Jacques und Joseph Montgolfier auf dem Marktplatz des kleinen Städtchens Annonay im Süden Frankreichs ihr Gebilde aus Papier und Stoff zwischen zwei hohen Holzmasten aufbauten. Viele Leute strömten zum Marktplatz, um das angekündigte Spektakel zu bewundern. Gegen Mittag dann erlebten sie den Start eines Körpers, der schwerer als Luft war und gleichzeitig auch den Start eines Heißluftballons. der Ballon hatte einen Durchmesser von mehreren Metern und ein Volumen von 500 Kubikmetern. Eine Blechpfanne, die unter dem Ballon gebunden war und mit Stroh und Wolle befeuert wurde, diente als Brenner, um den nötigen Auftrieb zu erzielen. Damit wurde ein Menschheitstraum war, der Wege ebnete, die Luftmeere zu erobern.

Am 19. September 1783 startete im Schlossgarten von Versailles in Anwesenheit von König Ludwig dem XVI., die ersten Passagiere in den Himmel. Die Besatzung für die "bemannte" Fahrt bestand aus einer Ente, einem Hammel und einem Hahn. König Ludwig hatte verfügt, dass so eine Fahrt für Menschen viel zu gefährlich sei. 8 Minuten dauerte die Unternehmung, und 130000 Schaulustige waren Zeugen dieses denkwürdigen Tages.

AquarellballonEin paar Monate später wurden die Gebrüder Montgolfier nach Paris eingeladen, um einen erneuten Versuch, diesmal mit menschlichen Passagieren, zu wiederholen. Im November 1783 bestiegen der Marquis de Arlange und der Comté de Rochfourt einen Ballon, um vor 440000 Augenzeugen eine Fahrt über Paris zu wagen. Ohne Probleme landeten sie nach 25 Minuten und einer Wegstrecke von 8 km in der Gegend von Compiegne.

Der Ballon wurde mit ölgetränktem Holz, Papier, feuchtem Stroh und Stoff befeuert. Damals war man der irrigen Meinung, dass der Rauch und nicht unbedingt die warme Luft für den Auftrieb sorgte. Also verbrannte man alles, was stark rauchte. Die beiden Piloten hatte dennoch alle Hände voll zu tun, um zu verhindern, dass überspringende Funken nicht die Hülle aus Seide und Papier in Brand setzte.

Zu Ehren der Gebrüder Montgolfier hießen fortan alle Heißluftballone -Montgolfieren.

Unser Ballonaquarell, das im September 1993 entstand, ist eine Hommage an diesen schönen Sport und zeigt einen Ballon über Bad Griesbach in der Nähe von Passau.

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