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technik Die häufigste Frage, die einem Ballonpiloten gestellt wird ist: "Warum heißt es eigentlich Ballonfahren, der Ballon fliegt doch in der Luft?"
Und dann gibt es noch eine ganz einfache Erklärung. Der Sprachgebrauch wollte es, dass Schiffe über die Weltmeere fahren ebenso wie Ballone durch die Luftmeere fahren. Übrigens ein Phänomen, dass nur im deutschsprachigen Raum zu finden ist. Ein durchschnittlicher Heißluftballon hat ein Hüllenvolumen von 3000- 4000 Kubikmeter. Die Ballonhüllen, die früher aus Papier gefertigt wurden, bestehen aus einem reißfesten, beschichtetem Nylonstoff mit Ripstopgewebe. Im unteren Bereich wird feuerfestes Nomex verwendet. Aufgestellt erreicht ein Ballon eine Höhe von 25- 30 m. Der Korb ist wie früher aus Weide geflochten und mit Rattan verstärkt und ist somit sehr elastisch und flexibel im Gegensatz zu Aluminium oder GFK. Unterschiedliche gängige Größen bieten Platz von 4- 12 Personen. Die Betriebstemperatur liegt zwischen 110 und 127 Grad Celsius. Diese wird von dem Herzstück eines Ballons erzeugt, einem Brenner, der mit Propangas arbeitet und nach dem Bunsenbrennerprinzip arbeitet.
Das Füllen übernimmt ein großes motorgetriebenes Gebläse, das zunächst die Ballonhülle mit Luft füllt. Beginnt sie sich aufzublasen wird die Luft mit dem Brenner aufgeheizt. Dadurch richtet sich der Ballon langsam auf. Das eigentliche Fahren beginnt mit dem Abheben. Das Steigen und Sinken wird durch den periodischen Einsatz des Brenners reguliert. Das Fauchen des Brenners hat sicherlich schon jedermann bei der Beobachtung eines Ballons erlebt. Im Gegensatz zu anderen Luftschiffen kann ein Ballon nur bedingt gesteuert werden. Fahrtrichtung und Geschwindigkeit werden vom Wind und den Luftströmungen beeinflusst. Ein Kurswechsel kann nur durch Fahren in anderen Höhen erfolgen, da die Windrichtung in verschiedenen Höhen unterschiedlich ist.
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