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GOOD-BYE HOWARD

 

 

Band/Technik

 

Ein erlesener Kreis von exzellenten Musikern bildet die Howard Carpendale Band. Geleitet und geführt wird sie von Elmar Kast, ein Allround-Musiker, der seit 1977 als Musical Director und Arrangeur für alle Tourneen zuständig ist. Besonders zu gefallen wussten bei den Live-Auftritten seine Solodarbietungen am Saxophon, da merkte man, dass der Mann seine Jazzvergangenheit nicht verleugnen kann. Klasse!

 

Aber auch die übrigen Mitglieder der Band überzeugen durch Erfahrung, Können, Soundfeeling. Wolf Simon, der früher in der Klaus Lage Band spielte, sitzt an den Drums.

 

Die Keyboards spielen Berholt Matschat und André Franke, der auch als Songwriter für so namhafte Künstler wie Mathias Reim, Nino de Angelo, Claudia Jung und neuerdings auch zusammen mit Joachim Horn-Bernges für Howie arbeitet.

 

Band in Oberhausen 19.10.03Die Gittaristen sind Johannes "Joey" Brück (Gesang), Burkhardt "Burgy" Eiben (Gesang), Andreas "Andrew" Gräser und Günter Haas. Letzterer ist u.a. ein gefragter Studiomusiker und ist auf vielen Platten von Sarah Brightman, Laura Branigan, Earth, Wind & Fire etc. zu hören. Frank "Reudi" Reudenbach ist für das Akkordeon und auch für Gesang zuständig. Last but not least wird die Band komplettiert vom Bassisten Frank Itt, der die Bassgitarre beherrscht wie kaum ein anderer und der seit langem zum festen Stamm der Band zählt. Der sympathische "Dicke" machte mir besonderen Spaß, da ich  in früheren Zeiten in einer Schülerband u.a. für den Bass zuständig war. Irgendwie cool und gekonnt der Auftritt des ehemaligen Bandleaders von "The Touch", deren Leadsänger kein Geringerer als Terence Trent D'Arby war.

 

Auch der Background-Chor ist mit erstklassigen Sängern besetzt, die in Oberhausen mit dem Song "Stayin' alive" (Bee Gees) einen verdienten Soloauftritt bekamen.

 

Herzstück der Kompositionen und Texte ist Joachim Horn-Bernges, auch liebevoll "Knibbel" genannt. Seit 35 Jahren begleitet er Howard auf seinen musikalischen Touren, schreibt die Texte für ihn und komponiert die Musikstücke. Er ist der eigentliche 'Macher' hinter den Kulissen, dennoch bescheiden, und er meidet den öffentlichen Rummel. Dabei ist er auch ein hervorragender Sänger, der früher als Chorsänger die Auftritte von Howard unterstützte und heute mit ihm  traditionellerweise immer wieder einige Duette bei den Konzerten vorträgt. Die Interpretationen von "Gimme some a-lovin" (Steve Winwood) oder "You've lost that lovin' feeling" (Righteous Brothers) waren auch in Oberhausen echte Knüller und riss die Zuhörer von den Sitzen. Danke "Knibbel"!! ...auch noch für die fällige Zugabe!

 

Technik

 

MonitoranlageAber die ganze Musikshow kommt heutzutage ohne ein gehöriges Maß an Technik nicht aus. Auf der Tournee reisen 16 Techniker mit, die täglich etwa 18 Stunden arbeiten - insgesamt 288 Arbeitsstunden. Hinzu kommen die örtlichen Helfer mit ca. 300 Stunden pro Konzert. Daraus ergibt sich folgende Statistik: wenn eine einzige Person mit einem 8-Stunden-Tag eine Bühne aufbauen müsste, dann würde sie ca. 3 1/2 Monate damit beschäftigt sein!

Für die Musiker und Sänger ist das "In-Ear-Monitoring" (...das Knöpfchen im Ohr) von großer Bedeutung. Über die Monitoranlage bekommt jeder Musiker/Sänger, also auch Howie, jeweils eine speziell auf ihn abgestimmte Musikmischung ins Ohr gespielt, so dass er seinen eigenen Gesang oder sein Instrument besonders gut hört und auf den Leadsänger oder auf die anderen Begleitinstrumente entsprechend abstimmen kann.

 

Das PA-Sytem sorgt dafür, dass in allen Hallen die Musik in erstklassiger Qualität zu hören ist. Verantwortlich dafür ist ein Toningenieur. Howie vertraut hier auf den besten seiner Branche: Sherif el Barbari. Er versteht es meisterhaft mit digitalen Mischpulten, die Schallsignale dynamisch zu entzerren und zu bearbeiten, Effekte hinzuzufügen und das Ganze mit künstlichen Raumsimulationen zu versehen. Er ist es auch, der mit Hilfe des so genannten "Rosa Rauschens" die Raumcharakteristika der einzelnen Hallen analysiert, in die Computer einspeist und dann die Beschallungssysteme entsprechend ein- und ausrichtet.

 

VideotechnikDamit die Bühnen auch ins rechte Licht getaucht werden, werden künstlich erzeugter Nebel und hochmoderne Video- und Datenprojektoren eingesetzt. Für dieses Lichtdesign ist Hans Otto Richter auf dieser Tour verantwortlich, der auch schon viele andere Pop-Events wie Grönemeyer oder die Berliner Love Parade als Video_Jockey betreute.

 

Da jede Konzerthalle über eine unterschiedliche Akustik verfügt, wird am Nachmittag eines jeden Tages ein Saal- und Monitor-"Soundcheck" durchgeführt. Man überlässt ungern etwas dem Zufall ...smile.

 

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