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¦ ALLGEMEIN
Herbstgourmet

Wild| Kürbis| Pilze| Cocktail

Herbstzeit ist auch die Zeit für die Pilze. Unsere Lieblingspilze sind  Maronen, weil sie so ein schönes Aroma haben. Sie werden auch untern dem Namen Braunkappen geführt.


Maronen stehen zu mehreren in Fichten- und Kieferwäldern, meist unter Farnen. Sie sind mild und bestehen zu 80 Prozent aus Wasser, enthalten viel Vitamin D und B2 und Pantothensäure. 100 Gramm haben 17 Kilokalorien. Also durchaus etwas für diejenigen, die mal ein paar Pfündchen verlieren wollen…lach, aber ich weiß ja, dass Du Pilze nicht besonders magst.

Wer selbst mal ‚in die Pilze’ gehen möchte, der sollte das frühmorgens machen, dann sind die Pilze schön frisch, weil sie über Nacht aus dem Boden sprossen. Wer sich die Stelle merkt kann nach ein paar Tagen an gleicher Stelle wieder fündig werden.
„Dass man Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen darf“, das stammt aus einer Zeit, wo es noch keine Kühlschränke gab. Pilze sollten möglichst schnell heruntergekühlt werden und bei zwei bis vier Grad im Kühlschrank maximal zwei Tage aufbewahrt werden. Wer dann das Gericht wieder auf 80 Grad erhitzt, der hat nichts zu befürchten.

Maronen & PfifferlingeAuf dem Markt sollte man darauf achten, dass der Hut nicht klebrig oder gar schleimig ist, denn dann hat der Zersetzungsprozess schon begonnen, und angeschimmelte oder gar angegammelte Pilze liegen schwer im Magen.

Grundsätzlich sollte man Wildpilze am besten frisch verarbeiten, denn sie ziehen Wasser aus der Luft, und in der Feuchtigkeit finden Bakterien einen guten Nährboden. Deshalb solle man sie auch nie im Plastikbeutel aufbewahren. Auch beim Putzen sollte man sehr sparsam mit Wasser umgehen, am besten geht das mit einem Pinsel.

Wer selbst sammelt, sollte sich ein bisschen auskennen, denn sonst kann es unter Umständen zu Vergiftungen kommen. Anzeichen dafür sind dann Durchfall, Krämpfe, Schwindel, Schweißausbrüche bis hin zum Koma!

 

Kleiner Scherz am Rande: man kann eigentlich alle Pilze essen – manche Sorten jedoch nur einmal!

 

Crostini mit Maronen
 

Zutaten:

 

12 Scheiben Ciabatta oder Baguette,

ca. 400 g frische Maronen,

5 EL Olivenöl,

1 Schalotte,

1 Knoblauchzehe,

2 EL fein geschnittene Petersilienblättchen,

2 EL Balsamico-Essig.

 

Zubereitung:

 

Die Brotscheiben im Ofen bei 180° C gold-braun rösten. Schalotte in Würfel schneiden, Knoblauch fein hacken. Pilze klein schneiden und im heißen Oliveöl anschwitzen. Schalotte und Knoblauch zufügen und mitbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Essig einrühren und die Flüssigkeit noch etwas einkochen lassen. Zum Schluss die Petersilie untermischen. Die Pilzmischung noch warm auf die gerösteten Brote verteilen und sofort servieren.

 

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