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Vorwort
A Mother is not
a person to lean on
but a person to
make leaning unnecessary.
Diese Worte der Amerikanerin Dorothy Fisher, die
übersetzt lauten...
"Eine Mutter ist
nicht jemand zum Anlehnen, sie macht es unnötig, jemanden zum Anlehnen zu
brauchen." ...kann man nicht nur als eine Hommage an die Mutterrolle
betrachten, sondern gleichsam auch als Leitgedanke für die Aufgaben einer
Mutter.
In Deutschland begehen wir am 9. Mai den
diesjährigen Muttertag, und wieder wird es zu jener rituellen Inszenierung
eines traditionsreichen Festtages kommen, die mit den Worten beginnt: "Alles
Gute zum Muttertag!" oder vielleicht etwas cooler "Love you,
Mama..."
Vom religiösen Ursprung des Muttertages wird
dieser Tage wenig zu spüren sein, statt dessen standardisierte Rituale wie
das morgendliche Kaffeekochen, diverse Geschenke oder der Anstandsbesuch und
der obligatorische Blumenstrauß. Auch 'Mutter' wird an diesem Tag kein
'Spielverderber' sein, sie zeigt sich von alle dem freudig überrascht.
Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, wo Väter
und Söhne die weißen und blauen Fliederbäume in Nachbars und den eigenen Gärten
plünderten, um bei Mutter ein bisschen Eindruck zu machen. Heute erledigt
das Fleurop - wie unromantisch. Bleibt letztlich noch die Frage zu stellen.
Ist der Muttertag heute noch zeitgemäß oder einfach überholt, altmodisch,
uncool. Diesen Tag jedoch nicht zu begehen, können wir uns kaum vorstellen.
80 Prozent der Deutschen, so las ich, finden laut Umfrage den Muttertag "trendy".
Vor allem bei Männern kommt der Tag gut an. Die Psychologen wissen auch
warum. Das schlechte Gewissen drückt.
...und seien wir
mal ehrlich, trotz manchmal harter Schale werden selbst die Spötter
angesichts des Muttertages nachdenklich, weil sie sich selbst eingestehen
müssen: wenn Liebeskummer unser Seelchen quälte, Ängste uns zu schaffen
machten, wir verzweifelt waren oder Hilfe brauchten, dann gab es immer nur
einen Menschen, der selbstlos für uns da war - die Mutter.
Deshalb ist auch diese kleine Website, die einen
Spagat zwischen Ideologie und Kommerz versucht, zwei Müttern
gewidmet, meiner Frau
Brigitte
und meiner Mutter, Edith, deren Herzenswärme, Liebe, Fürsorge und Ausstrahlung ich
nie vergessen werde.
Danke für alles und schön dass es Euch gibt. Love
you, Mama...
Ulli
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