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ALLGEMEIN

Vorwort

 

A Mother is not a person to lean on

but a person to make leaning unnecessary.

 

Diese Worte der Amerikanerin Dorothy Fisher, die übersetzt lauten...

"Eine Mutter ist nicht jemand zum Anlehnen, sie macht es unnötig, jemanden zum Anlehnen zu brauchen." ...kann man nicht nur als eine Hommage an die Mutterrolle betrachten, sondern gleichsam auch als Leitgedanke für die Aufgaben einer Mutter.

 

In Deutschland begehen wir am 8. Mai den diesjährigen Muttertag, und wieder wird es zu jener rituellen Inszenierung eines traditionsreichen Festtages kommen, die mit den Worten beginnt: "Alles Gute zum Muttertag!" oder vielleicht etwas cooler  "Love you, Mama..."

 

Vom religiösen Ursprung des Muttertages wird dieser Tage wenig zu spüren sein, statt dessen standardisierte Rituale wie das morgendliche Kaffeekochen, diverse Geschenke oder der Anstandsbesuch und der obligatorische Blumenstrauß. Auch 'Mutter' wird an diesem Tag kein 'Spielverderber' sein, sie zeigt sich von alle dem freudig überrascht.

 

Flieder, Aquarell von Ulli, Pfingsten 1988Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, wo Väter und Söhne die weißen und blauen Fliederbäume in Nachbars und den eigenen Gärten plünderten, um bei Mutter ein bisschen Eindruck zu machen. Heute erledigt das Fleurop - wie unromantisch. Bleibt letztlich noch die Frage zu stellen. Ist der Muttertag heute noch zeitgemäß oder einfach überholt, altmodisch, uncool. Diesen Tag jedoch nicht zu begehen, können wir uns kaum vorstellen. 80 Prozent der Deutschen, so las ich, finden laut Umfrage den Muttertag "trendy". Vor allem bei Männern kommt der Tag gut an. Die Psychologen wissen auch warum. Das schlechte Gewissen drückt.

 

...und seien wir mal ehrlich, trotz manchmal harter Schale werden selbst die Spötter angesichts des Muttertages nachdenklich, weil sie sich selbst eingestehen müssen: wenn Liebeskummer unser Seelchen quälte, Ängste uns zu schaffen machten, wir verzweifelt waren oder Hilfe brauchten, dann gab es immer nur einen Menschen, der selbstlos für uns da war - die Mutter.

 

Deshalb ist auch diese kleine Website, die einen Spagat zwischen Ideologie und Kommerz versucht, zwei Müttern gewidmet, meiner Frau Brigitte und meiner Mutter, Edith, deren Herzenswärme, Liebe, Fürsorge und Ausstrahlung ich nie vergessen werde.

 

Danke für alles und schön dass es Euch gibt. Love you, Mama...

 

Ulli

 

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