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Ostseewellen

Ostseelieder

 

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Ein ungewöhnliches Souvenir ist die Kellenhusen-CD, ein bunter Musikmix made in Kellenhusen. Der Shanty-Chor "Achtern Diek", "Die Klostermusikanten" oder die Spaß-Rock-Band "Das Murmeln der Massen" geben in insgesamt neun Musiktiteln ihr Können zum Besten. Preis 10 ?.

Wir haben mal zwei typische Ostseelieder ausgewählt: "Lieder so schön wie der Norden", das auch auf der CD zu finden ist und das andere ein traditionelles Liedgut "Wo die Ostseewellen", geschrieben von der Heimatdichterin Martha Müller-Grählert .

 

Lieder so schön wie der Norden

 

Fischer in KellenhusenRefrain: Lieder so schön wie der Norden
singen und klingen durchs Land,
erzählen von blühender Heide,
von Deichen, von Inseln und Strand.
Lieder so schön wie der Norden,
Lieder wie Ebbe und Flut,
Menschen, die fröhlich zu leben verstehn,
das macht den Norden so schön.

Vorsänger: Ein Korn und ein Bier und ein Schifferklavier
gibt es nicht nur in Hamburg bei Nacht.
Dieses endlose Land zwischen Heide und Strand
hat schon manchen zum Sänger gemacht.
Auch wenn unser Plattdütsch nicht jeder versteht,
er weiß schon woher der Wind weht.

Ref.: Lieder so schön wie der Norden

Vor.: Wenn an tiefblauen Seen sich die Windmühlen drehn
klingen Lieder von überall her,
die Menschen hier sind manchmal rauh wie der Wind,
doch ihr Herz ist so weit wie das Meer.
Bei einem Glas Rum wird geklönt und gelacht
und gesungen bis tief in die Nacht.

Ref.: Lieder so schön wie der Norden

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Heimatdichterin Martha Müller-Grählert


Die Pommerin Martha Müller-Grählert wurde am 20. November 1876 in Barth als Johanna Daatz geboren. Ab 1879 hieß sie Martha Grählert.


Martha Müller Grählerts Lied "Wo die Ostseewellen", mit der Melodie von Simon Krannig, ist so beliebt, dass es gern für andere Landschaften umgedichtet und beansprucht wurde. Ostseewellen verwandelte man z.B. in Nordseewellen und machte das "Friesenlied" daraus.

 

MöweWo de Ostseewellen trecken an den Strand,
wo de gele Ginster bleuth in'n Dünensand,
wo de Möwen schriegen grell in't Stormgebrus,
dor is mine Heimat, dor bün ick tu Hus.

Welln- un Wogenruschen weern min Weegenleed,
un de hogen Dünen seg'n min Kinnertied,
seg'n uck mine Sehnsucht, un min heit Begehr:
in de Welt tau fleigen öwer Land un Meer.

Woll het mi dat Leben dit Verlangen stillt,
het mi allens gewen, wat min Hart erfüllt,
allens is verswunnen, wat mi quält un drew,
hev nu Freden funnen, doch de Sehnsucht blev.

Sehnsucht na dat lütte, stille Inselland,
wo de Wellen trecken an den witten Strand,
wo de Möwen schriegen grell in't Stormgebrus,
denn dor is min' Heimat, dor bün ick tu Hus.

Text von Martha Müller-Grählert (20.12.1876 - 18.11.1939)
 

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